Rund um den richtigen Zeitpunkt fürs Babyschwimmen gibt es viele Unsicherheiten. Darf ein Baby schon so früh ins Wasser? Überfordern die Eindrücke? Oder braucht es zuerst bestimmte Fähigkeiten? Viele dieser Aussagen sind Mythen – und die Realität sieht anders aus.

Wir erleben in unseren First Flow Kursen täglich, wie positiv Babys auf das Element Wasser reagieren. Warmes Wasser, kleine Gruppen und eine ruhige Atmosphäre schaffen dafür ideale Bedingungen. Unsere Kursleitenden sind speziell in der Methode Iris Augsburger ausgebildet, bei welcher eine klare Struktur, viel Nähe und eine sichere, feinfühlige Begleitung zentral sind.

Damit du ein klares Bild bekommst, räumen wir mit fünf häufigen Mythen auf.

«Ein Kind muss laufen können, bevor es mit Babyschwimmen startet»

Auflösung: Mythos!

Viele Eltern gehen davon aus, dass Babyschwimmen erst möglich ist, wenn ein Kind sich sicher halten oder sitzen kann. Doch das Gegenteil ist der Fall: Mit dem Babyschwimmen sollte idealerweise so früh wie möglich begonnen werden – ab etwa zehn Wochen.

Im Wasser können Babys Bewegungen ausführen, die an Land aufgrund ihrer noch geringen Muskelkraft nicht möglich wären. Das Wasser trägt sie, bietet Auftrieb und erleichtert Bewegungen wie Strampeln oder Drehen. Dadurch werden Motorik, Koordination und Körpergefühl von Beginn an gefördert – ganz ohne Überforderung.

Auch emotional profitieren Babys stark: Der enge Körperkontakt, die Wärme und die vertraute Begleitung im Wasser stärken die Eltern-Kind-Bindung.
Unsere Erfahrung zeigt: Der frühe Einstieg ermöglicht eine natürliche Vertrautheit mit dem Element Wasser – eine Grundlage, die späteres Schwimmenlernen erleichtert.

«Die vielen neuen Eindrücke sind stressig für Kleinkinder»

Auflösung: Mythos!

Viele Eltern fürchten, ein Schwimmbad sei für ihr Baby zu unruhig. In unseren Kursen ist das Gegenteil der Fall: Wir nutzen fast ausschliesslich Therapiebäder mit mindestens 32 Grad Wassertemperatur. Die Gruppen sind klein und unter sich – ein geschütztes Umfeld, das Babys Orientierung und Geborgenheit bietet.

In unseren Lektionen steht das Spielerische im Vordergrund – angepasst an den Entwicklungsstand der Babys und liebevoll begleitet. Übungen, Lieder und verschiedene Haltegriffe wiederholen sich, sodass die Kinder schnell erkennen, was passiert. Die Methode Iris Augsburger betont eine klare, ruhige Struktur: ein verlässlicher Rahmen, in dem Babys neue Eindrücke gut einordnen und verarbeiten können.

Viele Babys wirken im Wasser konzentriert, ruhig und neugierig. Sie nehmen ihre Umgebung mit grosser Offenheit wahr und finden sich rasch in die Abläufe ein – ein Zeichen dafür, wie wohl sie sich fühlen.

«Babyschwimmen macht Babys unruhig und überdreht sie»

Auflösung: Mythos!

Viele Eltern fragen sich, ob ihr Baby nach dem Schwimmen vielleicht unruhig sein könnte. Die Erfahrungen aus unseren Kursen zeigen jedoch, dass warmes Wasser, sanfte Bewegungen und die unmittelbare Nähe zur Bezugsperson eine beruhigende Wirkung haben. Viele Babys sind nach der Lektion entspannter und schlafen oft sogar besser.

Unsere Lektionen sind bewusst ruhig und strukturiert aufgebaut. Wiederholte Abläufe und klare Übergänge sorgen dafür, dass Babys nicht überreizt werden. Die Methode Iris Augsburger legt grossen Wert darauf, Babys Sicherheit zu geben und sie in ihrem Tempo mitzunehmen – ein Ansatz, der sich in der Praxis bewährt.

«Babyschwimmen führt zu frühzeitiger Überforderung»

Auflösung: Mythos!

Unsere Kurse sind so gestaltet, dass Überforderung gar nicht erst entsteht. Die Lektionen sind altersgerecht und folgen einem klaren Ablauf. Die Kursleitenden beobachten jedes Kind sorgfältig und reagieren feinfühlig auf seine Signale.

Die Methode Iris Augsburger fördert eine begleitende Haltung, bei der Babys jederzeit Nähe suchen, pausieren oder einfach beobachten dürfen. Es gibt keinen Leistungsdruck und keine Erwartungen – so wird das Wasser ein Ort der Sicherheit und des Vertrauens.

«Babys sollten nicht zu lange im Wasser bleiben»

Auflösung: Wahrheit!

Deshalb dauern unsere First Flow Lektionen für die Kleinsten «nur» 30 Minuten.

In dieser Zeit erleben Babys eine ausgewogene Mischung aus Bewegung, Nähe und spielerischen Momenten. Die Dauer ist bewusst so gewählt, damit Babys nicht auskühlen und die Wasserzeit positiv bleibt. Eine kurze, gut strukturierte Lektion unterstützt eine nachhaltige, freudvolle Wassergewöhnung.

Fazit

Ein früher Start ist sinnvoll und wertvoll. Babys profitieren von der Bewegungsfreiheit, der Wärme und der Nähe zur Bezugsperson – und von der klaren, ruhigen Struktur unserer Kurse nach der Methode Iris Augsburger.

Frühe Wassererfahrungen stärken nicht nur die körperliche Entwicklung, sondern auch Vertrauen, Bindung und Wasserfreude. Für viele Familien wird der gemeinsame Start im Wasser zu einem besonderen Ritual, das lange in Erinnerung bleibt.

Möchtest du gemeinsam mit deinem Baby ruhig, sicher und liebevoll ins Wasser starten?
Unsere First Flow Kurse nach der Methode Iris Augsburger bieten den idealen Rahmen.


Bis bald im Wasser, 
dein H2O Wasser erleben Team

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